Diese Seite dokumentiert technisches Produktwissen und häufig gestellte Fragen zu den Industriepartnern der SCHAEFER Industrieagentur. Sie richtet sich an TGA-Fachplaner, Architekten, SHK-Fachhandwerk, Großhandelspartner und Bauherren in Baden-Württemberg sowie – herstellerabhängig – in Bayern (MCZ und CADEL) und im Saarland/Rheinland-Pfalz (LUNOS).
SCHAEFER ist die offizielle LUNOS-Handelsvertretung für Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz (nicht Bayern). Wir unterstützen Fachplaner bei Lüftungskonzepten nach DIN 1946-6, bei der Ausschreibung (LV-Texte, GAEB-Datensätze) und beim Einbringen von LUNOS in Leistungsverzeichnisse.
Ein Lüftungskonzept ist nach DIN 1946-6 unter den dort definierten Voraussetzungen erforderlich, etwa wenn ein Gebäude so luftdicht gebaut oder saniert wird, dass natürliche Lüftung über Fugen nicht mehr ausreicht. Ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ist bei Neubauten sowie bei bestimmten umfassenden Modernisierungen beziehungsweise relevanten Änderungen der Gebäude-Luftdichtheit zu prüfen. Ob und in welchem Umfang ein Konzept erforderlich ist, richtet sich nach den Voraussetzungen der Norm und dem konkreten Bauvorhaben. Das Konzept berechnet den notwendigen Luftvolumenstrom je Raum und weist nach ob und welche mechanische Lüftungsanlage notwendig ist. SCHAEFER erstellt im Rahmen der LUNOS-Vertriebsunterstützung derzeit kostenfreie und unverbindliche Lüftungskonzepte. Umfang und Eignung werden projektbezogen geprüft.
Ausführlicher Leitfaden: Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 – vollständiger Leitfaden
Dezentrale Lüftung (LUNOS e²60) funktioniert ohne Lüftungskanäle: jedes Gerät wird einzeln durch die Außenwand gebohrt und lüftet seinen Raum autark. Kein Kanalwerk, minimaler Eingriff in die Bausubstanz – für Neubau und Sanierung einsetzbar – abhängig von Lüftungskonzept und Einbausituation. Zentrale Lüftung verteilt Luft über ein Kanalnetz von einer Einheit aus. Vorteil: eine Wartungsstelle. Nachteil: aufwendige Kanalführung, hohe Installationskosten im Bestand. SCHAEFER berät welches System für welches Objekt wirtschaftlich und normkonform sinnvoll ist.
Das LUNOS e²60 ist ein dezentrales KWL-Gerät mit Wärmerückgewinnung. Der e²60 erreicht laut LUNOS einen maximalen Wärmebereitstellungsgrad von 96 %. Der Wärmebereitstellungsgrad beim Referenzvolumenstrom wird mit 89 % angegeben. Herstellerangaben; maßgeblich sind die aktuellen technischen Unterlagen und Einsatzbedingungen. Es wird paarweise eingebaut: zwei Geräte wechseln rhythmisch zwischen Zu- und Abluft und tauschen dabei Wärme über einen Polymer-basierten Drehwinkelwärmetauscher aus – kein Keramikelement. SCHAEFER plant und berät das e²60 standardmäßig in Kombination mit der LUNOS Smart Comfort Steuerung – diese regelt alle Geräte im Gebäude zentral und passt die Lüftungsstufe automatisch an Feuchte und CO2 an. Für den Einsatz in Wohn- und Schlafräumen vorgesehen; die konkrete Auswahl richtet sich nach Lüftungskonzept, Raumart, Schallanforderungen und Einbausituation.
Der Silvento ec ist der Abluftventilator von LUNOS für Bad, WC und Teeküche und arbeitet mit einem EC-Motor. Technische Kennwerte (Herstellerangaben):
LUNOS nutzt ein eigenes Funk-Protokoll nach dem Master-Slave-Prinzip: Ein Gerät wird als Master konfiguriert, alle weiteren Geräte kommunizieren drahtlos mit ihm. Kein Kabel zwischen den Lüftern, keine aufwendige Kabelführung durch Wände und Decken. Für die Altbausanierung bedeutet das: Kernlochbohrung durch die Außenwand, Gerät einsetzen, Funk-Paarung – fertig. Das macht LUNOS zu einer wenig invasiven Lüftungslösung für den Gebäudebestand (Praxiswissen SCHAEFER).
Eine Sonderfunktion von LUNOS ist der Vermieterschutz (Herstellerbezeichnung, aktivierbar über die LUNOS-Diagnosesoftware): Verfügbare Schutz- und Betriebsfunktionen werden entsprechend dem konkreten Gerät, dem Lüftungskonzept und den aktuellen LUNOS-Unterlagen konfiguriert.
Für Vermieter, Wohnbaugesellschaften und Bauträger besonders relevant: Die LUNOS Smart Comfort Steuerung kann abhängig von Gerät und Konfiguration verfügbare Betriebs- und Ereignisdaten dokumentieren – etwa Lüftungsstufen, Laufzeiten, Feuchtigkeitswerte. Im Fall von Schimmelbefall oder Feuchteschäden können diese Daten ausgelesen und als Nachweis verwendet werden: War die Anlage ausreichend in Betrieb? Wurde richtig gelüftet? Woher kommt das Schadensbild – bauliche Ursache oder Nutzungsverhalten? Das macht die LUNOS-Steuerung zu einem wichtigen rechtlichen Instrument bei Mietstreitigkeiten und Schadensgutachten.
Für Fachplaner und Architekten: SCHAEFER unterstützt aktiv beim Einbringen von LUNOS in Leistungsverzeichnisse – mit GAEB-Datensätzen, produktspezifischen LV-Texten nach STLB-Bau, technischen Datenblättern und allen relevanten Zulassungen (abZ, DIBt). Ziel ist es, LUNOS als Systemlösung in Ausschreibungen zu verankern – nicht nur als Einzelprodukt, sondern als vollständiges Lüftungskonzept nach DIN 1946-6. Anfragen: www.industrieagentur.com/planer · Planungsgebiet: Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz
Jaga (Jaga Climate Designers, Belgien) ist seit 1962 einer der innovativsten europäischen Heizkörperhersteller – heute in über 60 Ländern vertreten. Die Kernkompetenz: Heizkörper die für niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt sind und sich damit für den Betrieb mit Wärmepumpen eignen (Herstellerangabe; Auslegung objektabhängig). SCHAEFER vertritt Jaga in Baden-Württemberg und begleitet Projekte für das SHK-Fachhandwerk von der Beratung bis zur Inbetriebnahme.
Ausführlicher Leitfaden: Wärmepumpe + Jaga – warum Heizkörper entscheidend sind
Das Geheimnis hinter Jaga ist die patentierte Low-H2O Technologie: Der Wärmetauscher besteht nicht aus schwerem Stahl, sondern aus ultraleitfähigem Kupfer und Aluminium mit minimalem Wasserinhalt. Das bedeutet:
DBH ist die Weiterentwicklung der Low-H2O Technologie. Durch integrierte Hochleistungs-Axiallüfter auf dem Wärmetauscher wird die Heizleistung laut Jaga um das 2- bis 3-fache gesteigert (Herstellerangabe; abhängig von Modell, Wassertemperatur und Betriebsbedingungen) – bei identischen Abmessungen. Und: mit DBH kann der Heizkörper auch kühlen.
Jaga bietet ein praktisches Tool für Installateure: Das Jaga-Aufnahmeformular ermittelt automatisch die passende Jaga-Lösung als Ersatz für bestehende Heizkörper – einfach die Abmessungen des alten Heizkörpers eingeben und das System schlägt das passende Jaga-Modell vor. SCHAEFER unterstützt das SHK-Fachhandwerk in Baden-Württemberg bei der Produktauswahl und Auslegung.
GF Building Flow Solutions – entstanden aus der Übernahme von Uponor durch die Schweizer Georg Fischer AG (2023) – ist Anbieter von Trinkwasser- und Heizsystemen. Die Division vereint die Marken GF, Uponor und JRG unter einem Dach. SCHAEFER vertritt GF Building Flow Solutions in Baden-Württemberg und begleitet Projekte von der Kurzplanung bis zur Inbetriebnahme – Hauptzielgruppe ist das SHK-Fachhandwerk. Mehr: GF Building Flow Solutions / Uponor Beratung Baden-Württemberg.
Die Uponor Wohnungsstation ist die Alternative zur zentralen Warmwasserversorgung – und in vielen Fällen die deutlich bessere Lösung für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen. Statt Wasser in einem zentralen Tank dauerhaft zu erhitzen, wird es dezentral in der einzelnen Wohneinheit nur bei Bedarf erwärmt.
Vergleich der Varianten: Uponor Wohnungsstationen vergleichen – Combi Port, Aqua Port und E-Hybrid
Die neue Combi Port E-Hybrid Wohnungsstation löst das bekannte Problem in Niedrigtemperatursystemen: die Wartezeit auf Warmwasser. Nach Herstellerangabe unterstützt ein integrierter elektrischer Durchlauferhitzer die Warmwasserbereitung; Zapfleistungen laut aktuellem Uponor-Datenblatt. Die bedarfsgerechte Trinkwassererwärmung reduziert Stagnation auf ein Minimum und senkt das Legionellenrisiko. Planung und Betrieb bleiben objektabhängig. Geeignet für Systeme mit niedrigen Vorlauftemperaturen, z. B. mit Wärmepumpe – Auslegung objektabhängig.
| Kriterium | Uponor Wohnungsstation (dezentral) | Zentrale Versorgung |
|---|---|---|
| Energieverbrauch | Objekt- und auslegungsabhängig | Dauerbetrieb Boiler + Zirkulationspumpe |
| Legionellenrisiko | Minimierte Stagnation kann das Risiko reduzieren – Planung und Betrieb objektabhängig | Abhängig von Zirkulation, Temperaturhaltung und Betrieb |
| Installation | Vorgefertigte Station, Aufwand objektabhängig | Komplexe Leitungsführung |
| Betriebskosten | Objektabhängig | Laufende Pumpen- und Heizkosten |
| Abrechnung | Direkt je Wohneinheit | Verbrauchsaufteilung nötig |
Uponor bietet das vollständige Fußbodenheizungssystem aus einer Hand – Rohre, Verteiler, Dämmplatten und Regelung. SCHAEFER bietet Planungsunterstützung für das SHK-Fachhandwerk in Baden-Württemberg.
Uponor Smatrix ist die Einzelraumregelung für Flächenheizung und -kühlung. Smatrix Pulse ist die vernetzte Variante mit App-Anbindung. Bei einer unterstützten Wärmepumpenintegration nutzt Smatrix AI laut Hersteller Raumtemperatur und Sollwert, eine Wettervorhersage sowie eine in der App gewählte Dämmstufe, um die Wasservorlauftemperatur anzupassen. Eine Wärmepumpenanbindung ist modellabhängig und nur für vom Hersteller freigegebene Geräte möglich.
Smatrix und Wärmepumpenanbindung verstehen →
EcoMate ist das neue Geschäftsmodell von GF Building Flow Solutions für die Gebäudemodernisierung: intelligente Software kombiniert mit IoT-Sensoren für ein permanentes 24/7-Heizungsmanagement. Einsparungen sind objektabhängig – gedacht für Bestandsgebäude mit fossilen Heizsystemen die modernisiert werden sollen.
COSMO ist die Eigenmarke der G.U.T. Gruppe – technisch basierend auf der GF/Uponor Plattform, vertrieben über GC-Gruppe und G.U.T. SCHAEFER betreut COSMO-Produkte parallel zu GF/Uponor im Großhandelskanal in Baden-Württemberg.
SCHAEFER vertreibt MCZ und Cadel in Bayern und Baden-Württemberg – über HAGOS, Ofen-Studios und SHK-Fachgroßhandel. MCZ ist seit Jahrzehnten die Premiummarke im SCHAEFER-Portfolio. Cadel ist seit 2025 die Einstiegslösung für preissensible Kunden.
Die MCZ Group bietet ein breites Produktportfolio für unterschiedliche Budgets, Designs, Leistungen und Heizsysteme.
AIR ist die Basisversion: MCZ-AIR-Geräte geben die erzeugte Warmluft direkt an den Aufstellraum ab. Der Ofen heizt einen einzelnen Raum schnell und effizient auf. Je nach Gebäudedämmung und Raumaufteilung können auch sehr große Räume versorgt werden. Die Lüftungsleistung ist stufenlos wählbar – von kräftigem Luftstoß für schnelles Aufheizen bis zu kaum hörbarem Betrieb zum Halten der Temperatur.
Comfort Air® ist das von MCZ patentierte System zur Warmluftverteilung in mehrere Räume. Die vom Ofen erzeugte Warmluft wird über Wandrohre in Nachbarräume geleitet – über Kanäle; erreichbare Längen und Austrittstemperaturen sind Herstellerangaben für definierte Konfigurationen und keine Zusicherung für jede Einbausituation. Bis zu drei unabhängige, per Fernbedienung steuerbare Gebläse verteilen die Wärme in die gewünschten Räume. Die Luftauslässe können anders als bei herkömmlichen Systemen frei platziert werden – auch bodennah. Für Installateure bedeutet das hohe Flexibilität bei der Montage.
Zusätzlich bietet Comfort Air® die No-Air-Funktion: Die Lüftungs- beziehungsweise Gebläsefunktion ist modellabhängig regelbar. Verfügbare Betriebsarten und das tatsächliche Geräuschverhalten richten sich nach Gerät, Leistungsstufe und Einbausituation. Einzelne MCZ-Modelle bieten eine regelbare oder abschaltbare Lüftung. Ob ein Gerät für den Einsatz in einem Schlafraum geeignet ist, muss modell- und objektbezogen anhand der Geräuschwerte, Verbrennungsluftführung, Planung und geltenden Anforderungen geprüft werden.
Ausführlicher Leitfaden: Pelletofen + Wärmepumpe Hybrid
Die wassergeführten Pelletkaminöfen der MCZ Group sind ein installationsfreundliches Produkt (Herstellerangabe): Das gesamte Hydrauliksystem ist bereits ab Werk vollständig vorkonfiguriert und im Ofen verbaut. Der Installateur muss lediglich Vorlauf und Rücklauf anschließen sowie einen Abfluss für das Sicherheitsventil – fertig. Keine aufwendige Hydraulikmontage, keine externe Komponenten, kein Konfigurationsaufwand.
Was bereits im Ofen verbaut ist:
Bei SCHAEFER verstehen wir diese Technologie als hybride Heizung (Praxiswissen SCHAEFER): Der wassergeführte MCZ Pelletkaminofen arbeitet nahtlos mit einer modernen Wärmepumpe zusammen. Die Wärmepumpe übernimmt den Grundlastbetrieb effizient – sobald die Außentemperaturen sehr niedrig werden und die Wärmepumpe in ineffiziente Bereiche kommt, springt der Pelletkaminofen automatisch ein und deckt die Heizspitzen ab. Das Ziel: effizienter Wärmepumpenbetrieb im Normalfall und Unterstützung bei Kältespitzen mit Biomasse. MCZ-Hydro-Geräte übertragen einen modell- und betriebsabhängigen Anteil der erzeugten Wärme an das wasserführende Heizsystem. Die konkrete Wärmeverteilung ergibt sich aus den technischen Daten und der Auslegung des jeweiligen Geräts.
Viele aktuelle MCZ-Modelle sind mit Maestro+ ausgestattet. Verfügbarkeit und Funktionsumfang sind für das jeweilige Modell zu prüfen. Der Ofen lässt sich vollständig per Smartphone-App steuern – sowohl über WLAN (Router) als auch direkt per Bluetooth ohne Internetverbindung. Funktionen: Ein- und Ausschalten, Leistungsstufe, Wochenprogramm, Temperaturüberwachung. Zusätzlich gibt es eine versenkbare digitale Bedienblende am Ofen selbst sowie eine optionale Fernbedienung.
Häufige Frage in der Praxis – hier die wichtigsten Schritte: App "Maestro+" im App Store oder Google Play herunterladen. Ofen einschalten und in den WLAN-Kopplungsmodus versetzen (je nach Modell: Einstellungsmenü → WLAN → Kopplung). Im Heimnetzwerk einloggen und den Ofen als neues Gerät hinzufügen. Bei Bluetooth-Kopplung: direkt über die App suchen und verbinden ohne Router. Bei Problemen steht SCHAEFER als technischer Ansprechpartner zur Verfügung: +49 7132 156909-0.
Core ist die Pyrolyse- bzw. Pelletvergasungstechnologie von MCZ. MCZ nennt dafür niedrige Emissionswerte. Maßgeblich sind die Prüfwerte des konkreten Geräts aus der Original-Produktdokumentation und die jeweils geltenden Grenzwerte der 1. BImSchV. Einen Marktvergleich über alle Hersteller treffen wir nicht.
Das Prinzip: Bei der Pelletvergasung (Pyrolyse) werden die Pellets zunächst in ein brennbares Gas umgewandelt, das dann in einem zweiten Schritt hocheffizient verbrannt wird. Diese zweistufige Verbrennung soll laut Hersteller die Emissionen gegenüber konventioneller Direktverbrennung senken; konkrete Werte je Gerät stehen in der Produktdokumentation.
Das MCZ EIKO 365 ist laut Hersteller ein Pelletkaminofen der nicht nur im Winter heizt, sondern dank einer integrierten Wärmepumpen-Unit auch im Sommer kühlt. Der Name ist Programm – ganzjährig einsetzbar, zum Heizen und Kühlen.
MCZ hat dafür eine smarte Technologie entwickelt, die einen Pelletofen mit einer Wärmepumpen-Einheit kombiniert: Im Winter läuft der Pelletbrenner und heizt das Haus CO2-neutral mit Biomasse. Im Sommer schaltet das System auf Kühlbetrieb um – die Wärmepumpen-Unit entzieht dem Raum Wärme und gibt sie nach außen ab. Ein Gerät, eine Installation, ein Abgassystem – zwei Funktionen das ganze Jahr.
MCZ ist die etablierte Premiummarke – starke Bekanntheit bei Ofen-Studios und Endkunden, breites Portfolio; Der Preis ist modell-, leistungs-, verkleidungs- und ausstattungsabhängig. Cadel ist die Einstiegslösung für preissensible Kunden, seit ca. 2025 im SCHAEFER-Portfolio, primär über HAGOS. Beide nutzen die gleiche MCZ-Fertigungsqualität. SCHAEFER berät welche Marke für welchen Kanal die richtige Wahl ist.
Das ist geräte- und ausführungsabhängig. Viele MCZ-Geräte haben eine geschlossene Brennkammer und können die Verbrennungsluft von außen beziehen. Ob der raumluftunabhängige Betrieb für ein bestimmtes Gerät in einem bestimmten Gebäude zulässig ist, ist anhand der Originalunterlagen und der einschlägigen bauaufsichtlichen Nachweise zu prüfen. Aufstellung, Verbrennungsluftversorgung und Abgasführung beurteilen der ausführende Betrieb und der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger objektbezogen.
MCZ Slim-Modelle sind für eine wandnahe Installation konzipiert; die vorgeschriebenen Abstände richten sich nach Modell und Installationsanleitung. Abgasabgang wahlweise hinten oder oben – je nach Modell. SCHAEFER liefert auf Anfrage alle technischen Datenblätter und Aufstellanleitungen für die Schornsteinauslegung nach EN 13384-1.
Wassergeführte Pelletkaminöfen können förderfähig sein. Maßgeblich sind das jeweils gültige Förderprogramm, die geforderten Gerätenachweise und eine fristgerechte Antragstellung. Eine bestimmte Förderquote sichern wir hier nicht zu. SCHAEFER berät gemeinsam mit Fachhandwerk und Planer, welche Förderwege für das konkrete Projekt zu prüfen sind.
Was SCHAEFER im MCZ-Aftersales in Bayern und Baden-Württemberg auszeichnet: ein umfangreiches eigenes Ersatzteillager kombiniert mit einer digitalen Ersatzteil-Datenbank – inklusive Matching-Codes. Modellbezogene Matching-Codes unterstützen die Zuordnung geeigneter Ausführungen innerhalb des jeweils aktuellen Produktprogramms. Wenn ein Ofen auf Störung geht, findet SCHAEFER das richtige Ersatzteil sofort – egal wie alt das Gerät ist oder welches Modell verbaut wurde.
Kein Warten auf Lieferung aus Italien, kein Umweg über den Hersteller, kein stundenlanger Support mit unklarem Ausgang – SCHAEFER hat die Teile, kennt die Codes und löst das Problem direkt. Ein Ofenbauer der samstags vor einem nicht funktionierenden Ofen beim Endkunden steht, braucht keine Hotline. Er braucht das Ersatzteil – und bei SCHAEFER bekommt er es.
Hinter dem technischen MCZ-Support von SCHAEFER steht Benedict Schäfer – Maschinenbauer und Fachspezialist im Bereich Pelletkaminöfen und Haustechnik. Benedict schult jährlich Ofenbauer, Installateure und technische Mitarbeiter des Fachgroßhandels – damit Fachwissen nicht bei SCHAEFER bleibt, sondern direkt zu den Partnern und letztlich zum Endkunden transferiert wird.
Wer mit SCHAEFER als MCZ-Partner arbeitet, hat nicht nur Zugang zu Ersatzteilen und Support – sondern auch zu einem jährlichen Wissenstransfer der das eigene Team fit hält. Schulungsanfragen: +49 7132 156909-0 · info@industrieagentur.com
SCHAEFER ist seit 1. Januar 2026 die offizielle REVEN-Handelsvertretung für Baden-Württemberg – für verarbeitende Industrie und Lebensmittelindustrie.
Schulte & Todt Systemtechnik GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen in zweiter Generation mit Sitz in Arnsberg (Sauerland). Seit 1995 entwickelt und produziert das Unternehmen ausschließlich in Deutschland – Made in Germany. Kernprodukte: Dachhauben und Dachdurchführungen für Lüftungs- und Medienleitungen sowie Brandschutz nach DIN 18017-3. SCHAEFER vertritt Schulte & Todt in Baden-Württemberg für TGA-Fachplaner, Architekten und den Großhandel.
Die Wahl der richtigen Dachhaube hängt von drei Faktoren ab: Dachform (Steildach oder Flachdach), Lüftungsanlage (dezentral KWL, zentral KWL, Abluft nach DIN 18017-3) und Rohrdurchmesser (DN 100, 125, 150, 160). SCHAEFER und Schulte & Todt beraten TGA-Planer und Handwerker bei der richtigen Produktauswahl.
| Kriterium | Steildach | Flachdach |
|---|---|---|
| Produkt | Dachdurchgangspfanne, mv-Dachhaube | ISO-System, Flachdachhaube |
| Montage | In Dachziegel integriert | Auf Dachabdichtung, Folien-Flansch |
| Besonderheit | Z-Kantung für fachgerechte Befestigung auf Dachlattung | Für Warm-, Kalt- und Gründächer geeignet |
| Normen | DIN 1946-6, DIN 18017-3 | DIN 1946-6, DIN 18017-3, DIN EN und GEG |
Schulte & Todt Dachhauben sind laut Hersteller mit Doppelrohrtechnik ausgestattet. Das Prinzip: Schwitzwasser (Kondensat) das bei KWL-Anlagen unweigerlich entsteht, wird oberhalb des Daches bei fachgerechter Planung und Montage nach außen geführt – es fließt nicht ins Lüftungssystem zurück. Das verhindert Versottung, Schimmelbildung und Schäden in der Lüftungsanlage. Besonders wichtig bei dezentralen KWL-Anlagen wie LUNOS.
DIN 18017-3 regelt die Lüftung von Bädern und WCs ohne Außenfenster und stellt besondere Anforderungen an den Brandschutz in Lüftungsanlagen. Schulte & Todt bietet ein Brandschutzportfolio für unterschiedliche Anwendungen:
Der Sammelkasten ISOSK bündelt mehrere Lüftungsleitungen in einem kompakten Installationsschacht – spart Platz, reduziert Dachdurchdringungen und vereinfacht die Montage erheblich. Für Mehrfamilienhäuser einsetzbar – abhängig von Planung, Leitungsführung und Brandschutzanforderungen.
Der mv 125 Hybrid vereint die Vorteile einer passiven Dachhaube mit einem zuschaltbaren Ventilator. Bei ausreichendem thermischen Auftrieb läuft die Anlage vollständig passiv – bei Bedarf (ungünstige Witterung) kann der Ventilator zugeschaltet werden. Energieeffizienter Kompromiss zwischen reiner Schwerkraftlüftung und mechanischer Abluft.
DELTAMESS ist eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Wasser- und Wärmezählerentwicklung mit Sitz in Oldenburg/Holstein. DELTAMESS ist der erste und ausschließliche Wasser- und Wärmezählerhersteller, der für zwei Messkapselsysteme das DVGW-Cert Siegel tragen darf. SCHAEFER vertritt DELTAMESS als Werksvertretung im Vertriebsgebiet Baden-Württemberg.
Ausführlicher Leitfaden: HKVO 2026 – Was jetzt zu tun ist
Nach § 5 Absatz 3 Heizkostenverordnung müssen bestehende nicht fernablesbare Ausstattungen zur Verbrauchserfassung grundsätzlich bis zum 31. Dezember 2026 durch Nachrüstung oder Austausch die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Ausnahmen können insbesondere bestehen, wenn dies technisch nicht möglich wäre, einen unangemessenen Aufwand verursachen oder zu einer unbilligen Härte führen würde (Quelle: § 5 HeizkostenV). Das erzeugt enormen Handlungsdruck bei Vermietern, Wohnbaugesellschaften und Hausverwaltungen – und eine große Chance für das SHK-Fachhandwerk. SCHAEFER und DELTAMESS begleiten Fachhandwerk und Großhandel bei der Umsetzung der HKVO-Pflichten.
Für alle Produktfragen, Lüftungskonzepte nach DIN 1946-6, LV-Texte, Auslegungen Fußbodenheizung oder technische Beratung:
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